Hacker schreiben ihr eigenes „irisches Tagebuch“
04.08.20266 Tage verbrachten 16 „Hacker“ beim diesjährigen Ausflug, der in den Norden Irlands, in die Region um Sligo führte.
Captain Thomas Kliebenstein hatte mit Peter Wortmann den absoluten Experten für Irland-Golfreisen als Partner und so lief organisatorisch alles reibungslos ab.

Auf das Wetter aber hat auch der beste Organisator keinen Einfluss, immerhin hatte die Hacker wochenlang keinen Regen mehr erlebt. Aber wer nach Irland fährt, weiß in der Regel, was auf ihn zukommt.
Der erste Tag auf dem GC Donegal Murvagh verlief noch wettermäßig gemischt, es wurde täglich nach Netto gewertet und überraschend kam Roman Bonnaire am besten damit klar und holte den Sieg vor Erik Siegwart und Uli Wolf.
Tag zwei wurde dann ein recht feuchtes Erlebnis auf dem GC Strandhill, einem weiteren Links-Course wie in Donegal zuvor. Uli Wolf erwies sich als bester Spieler bei diesen Bedingungen und siegte vor Thomas Kliebenstein und James Lewis. Die beiden Föns der Umkleidekabine waren anschließend begehrte Objekte, sei es für Unterwäsche oder Schuhe. Der Pro-Shop machte an diesem Tag gute Geschäfte mit Regenkleidung.
Tag 3 gleicher Platz und … Sonne. Vielleicht nicht durchgehend, aber die feuchten Phasen waren sehr kurz und für manchen war der Platz in weiten Teilen neu – vor allem dann, wenn sie Brillenträger waren. Michael Pulver konnte mit scharfem Blick für Wind und Bunker das beste Ergebnis erzielen vor Thomas Kliebenstein und Bernd Sieren.
Am vierten Tag ging es dann ins Landesinnere zum Castledargan Golf Course, einer gepflegten Anlage mit satten grünen Fairways. Hier zeigte sich Roman Bonnaire von dem ungeliebten Links Course an den beiden Tagen zuvor gut erholt und holte sich den zweiten Tagessieg vor Thomas Kliebenstein und Michael Seifert.
Im inoffiziellen Gesamtergebnis kam Bernd Sieren schließlich auf das beste Bruttoergebnis, das beste Netto-Resultat erspielte Uli Wolf.
Beide gehörten auch dem Siegerteam an, denn es gab einen täglichen Mannschaftswettbewerb zwischen den Teams Irland (Wolf, Sieren, Lewis, Kliebenstein, Langer, Tschunky, Steinmetz und „Abi“) und England (Pulver, Bonnaire, Siegwart, Hess, Dietrich, Schmeer, Lessinger, Seifert).
Die Unterkunft in Sligo im Hotel Glasshouse war gut, wenn auch das englische Frühstück gewöhnungsbedürftig war. Dafür entschädigten die Abendessen und die mehrfach damit verbundenen Pub-Besuche mit Live-Musik at its best.
Es war eine sehr gelungene Hackerreise mit einer sehr guten Gruppe, die sich bestens ergänzte. Danke an Thomas Kliebenstein, der das Ganze mit Peter Wortmann auf die Beine gestellt hat. Im Rahmen der Reise erklärte der Captain, dass er auch im kommenden Jahr weitermachen werde. Die ersten Planungen für die Reise 2027 laufen schon.



























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